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Exail und KNDS stärken eine französische Industriekompetenz für die autonome Minenabwehr

Während Marinen weltweit die Modernisierung ihrer Minenabwehrfähigkeiten beschleunigen, bauen Exail und KNDS ihre Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung eines neuen Rahmenvertrags weiter aus. Dieser umfasst die Lieferung mehrerer hundert ausgerüsteter Gefechtsköpfe für die Minenneutralisierungssysteme K-Ster. Über die Vereinbarung selbst hinaus verdeutlicht dieser Schritt den Aufstieg einer französischen Industriekompetenz, die in der Lage ist, den wachsenden Bedarf der Seestreitkräfte an autonomen Minenabwehrsystemen zu decken.

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Von der Erprobung zur hochintensiven Kriegführung

Über zwei Jahrzehnte hinweg war die Robotisierung der Minenabwehr vor allem Gegenstand technologischer Demonstrationen. Die Marinen beschafften nur kleine Stückzahlen, um neue Konzepte zu erproben.

Diese Phase ist heute abgeschlossen. Die Rückkehr hochintensiver Konflikte und die zunehmende Verwundbarkeit der globalen maritimen Räume erfordern nun einen großflächigen Einsatz. Bedrohungen entwickeln sich weiter, Sprengkörper werden zunehmend unempfindlicher, und der Schutz kritischer Infrastrukturen verlangt eine dauerhafte Unterwasserpräsenz. Für die Marinen besteht die Herausforderung daher nicht mehr nur darin, über die beste Technologie zu verfügen, sondern diese auch in ausreichender Stückzahl verfügbar zu haben.


Die Herausforderung der Lieferkette: Produktion und Lieferung in großem Maßstab

Der Übergang von technologischer Manufakturarbeit zur industriellen Serienproduktion stellt in den letzten Jahren die zentrale Herausforderung der maritimen Robotikindustrie dar. Ein Minenneutralisierungsdrohne wie der K-Ster ist heute kein Prototyp mehr, sondern ein seriengefertigtes Waffensystem, dessen operative Einsatzrate den Aufbau strategischer Bestände durch die Marinen – einschließlich der NATO-Mitgliedstaaten – erforderlich macht.

Für die Industriepartner verlagert sich der Fokus daher auf die Gesamtleistung der Lieferkette:

Sicherstellung der Versorgung mit kritischen Komponenten.

Gewährleistung hoher Produktionskapazitäten.

Sicherstellung höchster Zuverlässigkeit bei internationalen Lieferungen.

Genau hierin liegt die Bedeutung der Erneuerung des Rahmenvertrags zwischen Exail und KNDS. Mit der Verpflichtung zur Lieferung und Integration mehrerer hundert ausgerüsteter Hohlladungsgefechtsköpfe demonstrieren beide Unternehmen ihre Fähigkeit, Großaufträge zuverlässig umzusetzen.


Mehr als 15 Jahre Erfahrung im Dienst der Marinen

Diese Fähigkeit zur Produktion im großen Maßstab basiert auf einer Partnerschaft, die bereits 2008 begonnen wurde. Durch die Kombination der Expertise von Exail im Bereich autonomer Robotiksysteme mit dem industriellen Know-how von KNDS im Bereich der Gefechtsköpfe verfügen beide Unternehmen gemeinsam über mehr als 15 Jahre Erfahrung.

Im Einsatz ermöglicht das System die ferngesteuerte Projektion der Ladung durch die Wassersäule, um eine kontrollierte Detonation der Mine auszulösen. Das Mutterschiff beziehungsweise das Einsatzboot und seine Besatzung bleiben dabei außerhalb des Gefahrenbereichs.

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Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit der Wertschöpfungskette im Dienste der Souveränität

Über die technische Leistungsfähigkeit hinaus sichert die Verstetigung dieser Partnerschaft eine integrierte Wertschöpfungskette, die sämtliche Kompetenzen – vom autonomen Unterwasserfahrzeug bis zum Gefechtskopf – abdeckt.

„Im aktuellen strategischen Umfeld besteht die Herausforderung nicht nur darin, über die besten Fähigkeiten zur Minenabwehr zu verfügen, sondern diese auch in dem von den Operationen geforderten Umfang produzieren, liefern und unterstützen zu können. Die Vereinbarung zwischen Exail und KNDS stärkt unsere industrielle Leistungsfähigkeit, indem sie eine durchgängig beherrschte französische Wertschöpfungskette konsolidiert, die den Aufwuchs maritimer Programme begleiten und den steigenden Bedarf der Marinen langfristig decken kann.“ Cyril Hammer - Einkaufsdirektor - Exail



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