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PRESS RELEASE

KNDS und Patria bekräftigen Zusammenarbeit beim europäischen 6x6-Fahrzeugprogramm CAVS

Freisen, 30. September 2026 – Hochrangige Managementvertreter der KNDS Deutschland und des finnischen Verteidigungsunternehmens Patria haben ihre industrielle Kooperation bekräftigt und mit der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger über mögliche Chancen daraus für das Land Saarland gesprochen.

Am 11. August 2026 haben KNDS Deutschland Maintenance und Patria einen Rahmenvertrag über die Herstellung des Transportpanzers (TPz) Patria 6x6 innerhalb des multinationalen Common Armoured Vehicles (CAVS)-Programms geschlossen. Ab Ende des Jahres werden die ersten Serienfahrzeuge, die auch aus finnischer Produktion stammen, in Freisen mit ihren spezifischen Rüstsätzen ausgestattet und endmontiert.

Im Rahmen eines Arbeitsbesuchs zwischen Jiri Häkämies, Chairman of the Board of Directors von Patria, und Florian Hohenwater, Chief Executive Officer (CEO) von KNDS Deutschland sowie KNDS Deutschland Maintenance, wurde die Zusammenarbeit beider Häuser für eines der erfolgreichen europäischen Vorzeigeprojekte im Bereich der Verteidigung bekräftigt.

Angesichts der großen Bedeutung dieses Auftrags für das Unternehmen KNDS Deutschland Maintenance und die ganze Region rund um den Standort Freisen nutzte die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, die Möglichkeit zu einem Austausch mit dem Unternehmenschefs.

„Der Patria-Auftrag ist von großer Bedeutung für Freisen – und für das ganze Saarland. Hier entstehen industrielle Wertschöpfung, qualifizierte Arbeitsplätze und langfristige Perspektiven für den Standort. Die Zusammenarbeit von KNDS und Patria zeigt zugleich, was Europa gemeinsam leisten kann: industrielle Kompetenzen bündeln, eigene Kapazitäten stärken und mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen. Das Projekt ist auch ein Paradebeispiel dafür, was gelingt, wenn Wirtschaft und Landespolitik gemeinsam an einem Strang ziehen. Wir unterstützen den Ausbau des Standorts in Freisen, die Vermittlung von Fachkräften und den Aufbau eines Netzwerks saarländischer Zulieferer – gerade auch aus unserer Automobilindustrie. So wird aus einem europäischen Verteidigungsprojekt eine konkrete wirtschaftliche Perspektive für das Saarland.", sagte Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.

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Während des Besuchs stellte Christoph Cords, CEO der KNDS Deutschland Maintenance, unter anderem die KNDS-Arbeitspakete CAVS-Programm vor und informierte über den Stand des Aufbaus der Serienfertigung in Freisen. Auch das Skalierungspotential war ein Thema der Gespräche.

„Schon während der Vertragsverhandlungen zeigte sich, wie starker Kooperationspartner Patria ist. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im CAVS-Programm – Patria, Bundesministerium der Verteidigung, BAAINBw – aber auch auf politischer Ebene ist beispielhaft und einfach toll, auf Augenhöhe und überaus konstruktiv. Wir sehen in dem langfristigen CAVS-Programm auch eine große Chance für das Saarland. Das CAVS-Programm bietet die Möglichkeit, Wertschöpfung nach Deutschland und vor allem ins Saarland zu holen und dieser Aufgabe stellen wir uns gerne“, so Christoph Cords, CEO KNDS Deutschland Maintenance.

Florian Hohenwater, CEO von KNDS Deutschland, betonte die Besonderheit der Kooperation zwischen KNDS und Patria: „Im Sinne einer Stärkung der europäischen Produktionskapazitäten von Verteidigungsgütern gehen wir als Systemhaus neue Wege und bringen über unsere Tochtergesellschaft KNDS Deutschland Maintenance als Unterauftragnehmer von Patria unser Know- und unsere Erfahrung in das CAVS-Programm ein. Wir sind davon überzeugt: Mit dieser Kooperation werden wir das europäische CAVS-Programm, das nicht zuletzt auch für die Bundeswehr von Bedeutung ist, nachhaltig stärken.“

Auch Jussi Järvinen, Executive Vice President Protected Mobility von Patria, zeigte sich überaus zufrieden mit dem Stand des Programms: „Unsere Zusammenarbeit mit KNDS verläuft planmäßig und ist ein wichtiger Baustein zum Aufbau zuverlässiger industrieller Kapazitäten für das deutsche CAVS-Programm. Die Kombination aus Patria's 6x6 Expertise und Technologietransfer für den lokalen Fähigkeitsaufbau der KNDS stärkt die Liefersicherkeit, schafft Wertschöpfung in Deutschland und unterstützt die europäischen Produktionskapazitäten im Verteidigungsbereich.“

Medienanfragen und weitere Informationen:

Christoph Cords, CEO, KNDS Deutschland Maintenance GmbH
Tel. +49 6855 910, christoph.cords@knds.de

KNDS Deutschland Maintenance GmbH:
https://knds.com/de/standorte/knds-deutschland-maintenance

CAVS Program:
https://www.patriagroup.com/common-armoured-vehicle-system-cavs-programme

Patria 6x6:
https://www.patriagroup.com/products-and-services/protected-mobility/wheeled-mobility/patria-6x6


Die KNDS Deutschland Maintenance GmbH ist das Kompetenzzentrum für die Systeminstand-setzung innerhalb der KNDS Deutschland. Mit über 820 Mitarbeitenden werden am Standort Freisen sowie beim Kunden vor Ort eine Vielzahl verschiedenster Fahrzeugsysteme und Baugruppen instandgesetzt, repariert und hochgerüstet. Dabei erstreckt sich das Leistungsspektrum vom kleinen Radfahrzeug MUNGO über den Schützenpanzer PUMA bis hin zum riesigen LEGUAN Brückenleger.

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